Wachstum und Entwicklung gelingen nur, wenn nicht Stückwerk betrieben, sondern das Ganze im Auge behalten wird.

Für ein außenhandelsorientiertes Land wie Deutschland ist eine leistungsstarke, international wettbewerbsfähige maritime Wirtschaft von großer gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Der maritimen Wirtschaft kommt für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland und für die Sicherung von Wachstum und Beschäftigung eine Schlüsselrolle zu.

Ziel von Wirtschaft und Politik ist es deshalb, eine strukturell stark aufgestellte maritime Wirtschaft in Deutschland zu sichern, die ihre Potenziale ausschöpft. Innerhalb unserer Projekte bilden wir oft die entscheidene Schnittstelle zwischen Politik und den betroffenen Unternehmen.

Die richtige Planung und Evaluierung der Umstände erleichtert den Erfolg.  Erst wenn über die Strategie Einigkeit besteht, kann Wachstum generiert werden. Damit alle Teile ein wachsendes Ganzes ergeben, stellen wir umsetzbare Lösungen sicher und agieren dabei als unternehmerische Berater für unsere Kunden.

Hafen Kollmar

2007 trat UBS an das Land Schleswig-Holstein mit einer Idee heran: Nahe dem Dorf Kollmar soll ein Containerhafen mit angeschlossenem Logistikzentrum entstehen.

Die neue Autobahn A20 kreuzt im Nordwesten von Hamburg, etwa 40 km entfernt, die Elbe. Das Schienennetz der Deutschen Bahn ist nicht weit entfernt. Ein idealer Kreuzungspunkt der drei Transportwege Wasser, Straße und Schiene auf dem Gebiet der Gemeinde Kollmar, gleich östlich von Glückstadt.

Hinzu kommt die Tatsache, dass der Hafen Hamburg aus allen Nähten platzt. Der Containerumschlag wächst rapide und an dieser Entwicklung ändert auch nach Meinung nationaler und internationaler Experten die Wirtschaftskrise nicht viel.

2008 beauftragte das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein UBS mit einer Konzeptstudie zum Hafen Kollmar. Nach vielen Recherchen und Expertengesprächen lieferte UBS das Konzept an das Land: Es gibt zum Standort einige Probleme, aber für das Land wäre der Hafen ein großer Gewinn, für Hamburg ein wichtiger Beitrag zur Problemlösung.

Zu den Problemen des Standortes Kollmar gehört vor allem der Natur- und Umweltschutz, vorweg die Belange der Bürgerinnen und Bürger von Kollmar. Diese sind schon vom Neubau der A20 betroffen, negative Auswirkungen eines möglichen Hafens müssen minimiert werden.

UBS spricht nach der Wirtschaftskrise und unverändert guten Vorraussetzungen für das Projekt mit möglichen Partnern, mit deren Hilfe weiter geplant werden kann.