KOMPASS 2018

Auszeichnung für innovative, maritime, wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein

In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen an folgende Bewerber:

Platz 1: Viktoria Stoßberg mit Oskar Schümann Analyse potenzieller Chancen und Risiken bei der Einführung einer Mixed-Reality-Brille im industriellen, maritimen Umfeld.

Viktoria Stoßberg und Oskar Schümann freuen sich über den ersten Platz

Viktoria Stoßberg und Oskar Schümann freuen sich über den ersten Platz

Platz 2: Prof. Dr. Dipl.Ing. Frank Meisel in Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Ph. D. Kjetil Fagerholt: Optimierungsmodelle für die Steuerung des Schiffsverkehrs im Nord-Ostsee-Kanal.
Prof. Dr. Frank Meisel wird mit dem zweiten Preis ausgezeichnet

Prof. Dr. Frank Meisel wird mit dem zweiten Preis ausgezeichnet

Platz 3: Mara Chojetzki: Analyse des Schmierölsystems des FoMo4524 im Hinblick auf das FVV-Vorhaben „Schmierungskonzept Großmotor“.
Dirk Lehmann (Becker Marine Systems) überreicht den dritten Preis an Mara Chojetzki

Dirk Lehmann (Becker Marine Systems) überreicht den dritten Preis an Mara Chojetzki

V.l.n.r.: Dr Kai Ahrendt, (MCG), Dirk Lehmann (BMS),  Mara Chojetzki Prof Frank Meisel Viktoria Stoßberg Oskar Schümann und Dirk Schümann (UBS)

V.l.n.r.: Dr Kai Ahrendt, (MCG), Dirk Lehmann (BMS), Mara Chojetzki Prof Frank Meisel Viktoria Stoßberg Oskar Schümann und Dirk Schümann (UBS)

Ausgezeichnet wurden zum sechsten Mal seit 2013 innovative Arbeiten aus Schleswig-Holstein für die maritime Welt, die wissenschaftlich erarbeitet wurden und in Arbeiten, Projekten, Modellen oder dergleichen theoretisch oder praktisch dargestellt sind. Die beschriebenen oder realisierten Ideen müssen maritim, d.h. das Meer betreffend, von ihm beeinflusst oder geprägt sein. Und: Die Arbeit sollte einen Anwendungsnahen Bezug haben; sie sollte praktisch umsetzbar, verwertbar sein.

Bewerber mußten Studentinnen/Studenten, Lehrende oder andere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Hochschulen oder der Forschungseinrichtungen des Landes Schleswig-Holstein sein. Die Arbeiten oder Projekte durften nicht älter als ein Jahr sein.

Die formalisierte Bewerbung enthielt neben einigen standardisierten Informationen eine maximal vierseitige Beschreibung der eingereichten Idee. Eine qualifizierte Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Landesregierung bewertete die Ideen.

Bewerbungsschluss für den Kompass 2018 war der 27. Juli 2018. Der Kompass wird jährlich auf dem Maritimen Sommertreff in Kiel verliehen, in diesem Jahr also am 16. August. Die besten drei Ideen erhielten Geldpreise von 3.000 €, 2.000 € und 1.000 €.

Der Preis wurde ausgelobt von:

UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH

MCG Maritime Consulting Group

Unterstützt von:

BMS Becker Marine Systems

Hans-Otto und Engelke Schümann-Stiftung

Die Jury

  • Dr. Kai Ahrendt

    Büro für Umwelt und Küste, Inhaber; MCG Maritime Consulting Group e.V., Vorsitzender

    Johannes Hartwig

    Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Tourismus und Technologie Schleswig-Holstein,

    Abteilungsleiter Technologie, Tourismus und Marketing

     Ralf Kopischke

    Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein, Referat Fachhochschulen, Vorsitzender der ständigen Arbeitsgemeinschaft der Küstenländer für das Seefahrtsausbildungswesen

     Dr. Michaela Mayer

    INASEA Institut für nachhaltige Aktivitäten auf See, Inhaberin, MCG

    Prof. Andreas Meyer-Bohe

    Fachhochschule Kiel, Institut für Schiffbau & Maritime Technik

    Prof. Dr.-Ing. Rom Rabe

    Hochschule Flensburg, Maritimes Zentrum

    Sven Röhl

    Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein,

    Referent Energieeffizienz und Technologietransfer

    Dipl.-Ing. Hans-Georg Schümann

    UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH, Geschäftsführer

    Prof. Dr.-Ing. Jan Henrik Weychardt

    Fachhochschule Kiel, Fachbereich Maschinenwesen

    Zum Charakter vom KOMPASS

    Mit dieser Art der Ausschreibung kann die thematische Vielfalt der eingereichten Ideen sehr breit sein – gewollt. Die Jury beschäftigt sich gern mit klassischen Themen wie Schiffsbetrieb, Schiffbau oder Küstenschutz, aber auch Kunst, Kultur und Recht ist ihr nicht fremd. Zu den wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes gehören eben auch Kunst- und Musikhochschulen oder Wirtschaftsakademien. Die Themenvielfalt ist gewollt.